Textqualität

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Überlieferung

Textzeuge 1
Signatur D, Marbach am Neckar, Deutsches Literaturarchiv, HS.85.1.1727
Beschreibung
Druck 1
Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hgg. Therese Nickl und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981, S. 623–624.
Texteingriffe

hat] hat,

Erwähnte Entitäten

Orte
  • Moskau (Pravitelʹstvo Moskvy)
  • Paris (P'ariz, Pariž, Parisius, Île-de-France)
  • Russland (Russische Föderation, Russian Federation, Russian Soviet Federated Socialist Republic, Russian Soviet Federative Socialist Republic, Russian Socialist Federative Soviet Republic)
  • Wien (Bécs, Land Wien, Vídeň, Wenia, Beč, Vienna)
  • Wiener Bürgertheater
  • Währingerstraße

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
[Tschechow], 18. 1. 1910. In: Arthur Schnitzler: »Das Zeitlose ist von kürzester Dauer«. Interviews, Meinungen, Proteste. Hg. Martin Anton Müller. Digitale Edition, 2024, https://schnitzler-interviews.acdh.oeaw.ac.at/M144.html (Abfrage 13. 7. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Textnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »M144«.

Wikipedia-Vorlage
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Chronik

Dienstag, 18. 1. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Schnitzler – S. Fischer
Gedruckte Briefwechsel

Arthur Schnitzler an Peter Swesditsch, 18. 1. 1910

Quelle: Arthur Schnitzler: Briefe 1875–1912. Hrsg. v. Therese Nickl u. Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1981.

Weiteres

[Tschechow], 18. 1. 1910

Tschechow
Es gibt in der gesammten Weltliteratur wenige Novellen, die so stark auf mich gewirkt haben, wie Tschechows »Zweikampf« und »Schatten des Todes«. Und von der Bühne herab hat nicht vieles einen so unvergesslichen Eindruck auf mich gemacht wie »Onkel Wanja« in der Darstellung des Moskauer künstlerischen Theaters, obwohl ich der russischen Sprache nicht mächtig bin. Von allen russischen Dichtern – und ich fühle wohl, dass es grössere und umfassendere gegeben hat als Tschechow – hat keiner mit so rein menschlicher Stimme zu mir gesprochen als eben er. Ich habe ihn leider nie von Angesicht zu Angesicht gesehen, aber ich kenne ihn von Seele zu Seele und so bleibt er mir für alle Zeit lebendig.