Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Überlieferung

Druck 1
Gustav Mahler. Ein Bild seiner Persönlichkeit in Widmungen. Hg. Paul Stefan. München: Piper Verlag 1910, S. 67.
Druck 2
Arthur Schnitzler: Artur Schnitzler über Mahler. In: Neue Freie Presse, Nr. 16.526, Abendblatt, 26. 8. 1910, S. 1.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
[Über Gustav Mahler], August 1910. In: Arthur Schnitzler: »Das Zeitlose ist von kürzester Dauer«. Interviews, Meinungen, Proteste. Hg. Martin Anton Müller. Digitale Edition, 2024, https://schnitzler-interviews.acdh.oeaw.ac.at/M149.html (Abfrage 13. 7. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Textnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »M149«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-interviews.acdh.oeaw.ac.at/M149.html |titel=[Über Gustav Mahler], August 1910 |werk=Arthur Schnitzler: „Das Zeitlose ist von kürzester Dauer“ |hrsg=Martin Anton Müller |sprache=de |datum=1910-08-26 |abruf=2026-07-13 }}

Chronik

Freitag, 26. 8. 1910

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Gedruckte Briefwechsel

Alfred Kerr an Arthur Schnitzler, 26.8.1910

Quelle: Alfred Kerr, Arthur Schnitzler: »Es ist eine sehr seltsame Gefühlsmischung, die Sie erwecken.« Briefwechsel 1896–1925. Hg. Elgin Helmstaedt. In: Sinn und Form, Jg. 69, H. 5, September/Oktober 2017, S. 581–618.

Weiteres

[Über Gustav Mahler], August 1910

Gustav Mahler. Ein Bild seiner Persönlichkeit in Widmungen
[…]
Von allen Musikern, die heute schaffen – und manche von ihnen sind mir wahrhaft wert – , hat keiner mir mehr gegeben als Gustav Mahler, – Freude und Ergriffenheit, wie ich sie nur den Größten verdanke. Mir über die letzten Ursachen starker künstlerischer Erlebnisse ästhetisch-kritische Rechenschaft abzufordern, habe ich kaum je den Drang verspürt, – und aussichtsloser noch als anderswo dünkt mich solches Beginnen dem Tongebild gegenüber, dessen Urgesetze in die starren Wurzeltiefen mathematischer Formeln gegründet sind und dessen letzte Wirkungen innerhalb der fernsten, im Metaphysischen verschwimmenden Grenzen sich entscheiden. Mir bleibt also – was oft auch pedantischeren Genießern als letzte Ausflucht winkt – nichts andres übrig als meinem eingeborenen Gefühle zu vertrauen, – und zu danken, wo ich empfangen habe. Es ist ein schönes Bewußtsein, solchen Dank an einem Tage aussprechen zu dürfen, der, an Hoffnungen womöglich noch reicher als an Erfüllungen, die Höhe eines begnadeten Künstlerdaseins bedeutet. –
Zum 7. Juli 1910.
Arthur Schnitzler