Textqualität

Diese Abschrift wurde noch nicht ausreichend mit dem Original abgeglichen. Sie sollte derzeit nicht – oder nur durch eigenen Abgleich mit dem Faksimile, falls vorliegend – als Zitatvorlage dienen.

Überlieferung

Druck 1
Arthur Schnitzler: [An Georg Reimers]. In: Georg Reimers. Festschrift zu seinem vierzigjährigen Burgtheaterjubiläum 1885 1925.. Wien, Berlin: Reinhold-Verlag September 1925, S. 59.
Druck 2
Renate Wagner, Brigitte Vacha: Wiener Schnitzler-Aufführungen 1891–1970. München: Prestel 1971, S. 61.
Druck 3
Arthur Schnitzler: Briefe 1913–1931. Hg. Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik und Heinrich Schnitzler. Frankfurt am Main: S. Fischer 1984, S. 411.

Zitieren

Empfohlene Zitierweise
[An Georg Reimers], September 1925. In: Arthur Schnitzler: »Das Zeitlose ist von kürzester Dauer«. Interviews, Meinungen, Proteste. Hg. Martin Anton Müller. Digitale Edition, 2024, https://schnitzler-interviews.acdh.oeaw.ac.at/M162.html (Abfrage 13. 7. 2026)
Kurz-Identifier

Für gekürzte Zitate reicht die Angabe der Textnummer aus, die eindeutig und persistent ist: »M162«.

Wikipedia-Vorlage
{{Internetquelle |url=https://schnitzler-interviews.acdh.oeaw.ac.at/M162.html |titel=[An Georg Reimers], September 1925 |werk=Arthur Schnitzler: „Das Zeitlose ist von kürzester Dauer“ |hrsg=Martin Anton Müller |sprache=de |datum=1925-01-09 |abruf=2026-07-13 }}

Chronik

Freitag, 9. 1. 1925

Aufenthaltsorte
Tagebuch
Briefe mit Autorinnen und Autoren
Wiener Schnitzler
Kulturveranstaltungen
Weiteres

[An Georg Reimers], September 1925

./images/1925_reimers.png
Georg Reimers. Festschrift zu seinem vierzigjährigen Burgtheaterjubiläum 1885 1925.
[…]
Wien, Juli 1925.
Kaum ein Jahr ist es her, mein verehrter Herr Georg Reimers, dass ich, der Ihnen als Burgtheater-Autor und als einfacher Theaterbesucher schon so oft zu Danke verpflichtet war, die Freude hatte, Sie wieder einmal in einer meiner Stücke zu sehen, in einer Rolle, die, wie manche fanden, Ihnen »auf den Leib« geschrieben war. Doch so köstlich und herzerweichend Sie den Eligius Fenz spielten,  – ich möchte den Schauspieler Georg Reimers gegenüber dem Kammersänger Fenz sehr entschieden in Schutz nehmen – denn in jenem ist glücklicherweise all das wahr geworden und wahr geblieben, was dieser – wenn ich ihn richtig beurtheile – sich großentheils nur eingebildet haben dürfte. Sie, Georg Reimers stehen heute wirklich auf der Höhe Ihrer Kunst – und auf der Höhe Ihres Lebens –; und auf der gleichen Höhe hoffen wir Sie noch lange Jahre sehen und bewundern zu dürfen.
Mit den wärmsten Glückwünschen
Ihr
Arthur Schnitzler